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"Die eigenen Stärken kennen" - 15. Elterncafé

15. Elterncafé bei/mit IHK


Sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben, ist nicht einfach. Die Hürde ist niedriger für Bewerber, die wissen was sie können, was sie wollen und was sie von ihrem Job erwarten. Dieser Tipp stammt von einem Ausbildungsleiter aus der IT-Branche. Er liest tagtäglich Bewerbungen und hat schon für viele junge Frauen und Männer einen Ausbildungsplatz gebucht.


Ein gutes Dutzend Interessenten – dieses Mal überwiegend Jugendliche und Mütter aus der Ukraine – hatten sich zum 15. Elterncafe am 30.05.2023 im Atrium eingefunden. Veranstalter dieses Formats sind die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf und wir, der Verein Düsseldorf-aktiv. Zu Gast auf dem sommerlichen Nachmittag war Fabian Leenen, Ausbildungsleiter beim IT-Dienstleister Computacenter in Ratingen. Das börsennotierte Unternehmen zählt über 20.000 Mitarbeiter weltweit, 7.000 davon in Deutschland.


IHK-Willkommenslotse Rachid el Mellah überraschte seine Zuhörer mit einer imposanten Zahl: 344 Ausbildungsberufe gibt es in Deutschland, davon allein 120 im Handwerk. Die Vielfalt verdeutlichte Ausbildungsbotschafter Medi am Beispiel des Einzelhandelskaufmanns, den es gleich in fünf verschiedenen Ausgestaltungen gibt.



Doch wie kommt man an einen Ausbildungsplatz? Der Weg ist nicht einfach. Aber mit den Tipps aus der Praxis von Fabian Leenen sind die Chancen nicht schlecht. Die Bewerber müssen sich darüber informiert haben, was sie im Unternehmen in der Ausbildungszeit erwartet. Vor allem müssen sie sich selbst kennen: ihre Stärken und ihre Motivation ausgerechnet für diesen Ausbildungsplatz. Ihren Lebenslauf und das individuell erstellte Anschreiben sollte zudem jeder Korrektur lesen lassen.


Dem Unternehmen soll klar werden, welcher Typ Mensch sich bewirbt: welche Erfolge wurden bislang erreicht, etwa schon eine Webseite programmiert oder eine Grafik erstellt, welche Ziele werden angestrebt.

Gute Deutschkenntnisse sind ein Muss


Eine Bewerbung, die diese Kriterien erfüllt öffnet die Tür zum ersehnten Vorstellungsgespräch. „Auch davor muss niemand Angst haben“, sagte Leenen und wies darauf hin, dass es auch nicht wirklich tragisch sei, wenn bei Geflüchteten die eine oder andere Unterlage oder ein Zeugnis fehlen würden. Gute Deutschkenntnisse waren und sind allerdings auch eine wichtige Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz.









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